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Weihnachtsmarkt

In der Stadt war Weihnachtsmarkt und viele Menschen schlenderten durch die Straßen. An den Buden, die schön geschmückt waren, gab es Glühwein und die Händler boten ihre Waren an. Selbstgebasteltes und viele andere Dinge. Am Rathaus spielten zwei Kinder weihnachtliche Lieder auf ihren Instrumenten. Es war schön und eine wohlige Wärme breitete sich in mir aus. Ich erinnerte mich an meine Kindheitstage, an denen so ein Gefühl jeden Tag in mir war, in den Tagen vor dem großen Fest. Mit meinen Gedanken beschäftigt schlenderte ich so durch die hell erleuchtete Stadt, als mir ein sehr alter Mann entgegen kam. Er trug einen ebenso alten Mantel und hatte einen schönen gepflegten silbergrauen Bart. Er kam mir immer näher und ich schaute in sein altes, vom Leben gezeichnetes Gesicht und in seine Augen, die nicht zu diesem Mann passten. Sie waren hell und klar, fast jugendlich und zogen meinen Blick beinahe magisch an. Er roch nach Bratäpfeln und weihnachtlichen Gewürzen und mir wurde unheimlich, als er mich grüßte und an mir vorüber ging. Nach einer Weile der Besinnung drehte ich mich um und sah ein kleines Mädchen, wie es den Greis ansprach. „Bist Du der Weihnachtsmann?“ Fragte sie ihn. Er beugte sich zu ihr hinunter, nahm sie auf seinen Arm und lachte mit einer sehr tiefen, angenehm klingenden Stimme. „Der Weihnachtsmann? Nein mein Kind der bin ich nicht“, sagte er. „Gibt es den eigentlich?“ Fragte er das kleine Mädchen, das mit großen Augen und offenem Mund seinen Worten lauschte. „Nein“, sagte der Alte wieder. „Den gibt es nicht. Er ist nur ein Geschäftsmann mit einem roten Anzug und fordert zum kaufen auf. Er hat nichts mit der wahren Weihnacht zu tun. Was ist die wahre Weihnacht?" Fragte die Kleine den liebevollen alten Mann. „Sie ist das Fest der Liebe und des Lichtes“, antwortete er leise und das Kind zeigte auf den mit vielen Kerzen beleuchteten Christbaum auf dem Marktplatz. „Nein“. Sagte der Mann wieder und fügte hinzu, dass diese Lichter von den Menschen erfunden sind und nichts mit dem Licht zu tun habe, das er meinte. „Es ist das Licht in deinem kleinen Herzen“, sagte er dann zu ihr. „In meinem Herzen“, fragte sie und er sagte: „Ja. Es spendet dir Wärme, die du an andere weitergeben kannst, es macht dich glücklich und froh und es erleuchtet deinen Weg durchs Leben. Es ist immer bei dir und beschützt dich egal was auch geschehen sein mag. Es ist die Liebe und auch die Trauer und wird dafür sorgen, dass du in den Gedanken deiner Lieben immer bei ihnen bist. Es beschützt dich in der Dunkelheit und wird dir immer den rechten Weg zeigen. Es ist das Licht der Liebe und Führsorge und bekommt jeder bei seiner Geburt geschenkt. Und darum ist Weihnachten, damit wir uns daran erinnern“, fragte das Mädchen und der Greis antwortete mit einem Lächeln in seinen alten Gesicht mit den jugendlichen Augen, stellte das Kind wieder auf den Boden und schenkte ihm eine brennende Kerze, die er aus seiner Manteltasche holte. Dann machte er sich weiter auf seinen Weg. Das Mädchen und auch ich schauten ihm verwundert nach.

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